Was ist Zöliakie?

 

Das in Weizen, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Emmer und Kamut enthaltene Klebereiweiss Gluten (Gliadin) und ähnliche Eiweisskörper in Roggen, Gerste und Hafer führen zu einer Schädigung der Dünndarmschleichmhaut. Dadurch wird die Funktion des Dünndarms deutlich beeinträchtigt, die Aufnahme von Nährstoffen wird gestört. Als Folge davon leiden die Patienten unter Mangelzuständen, schlechtem Gedeihen und haben abnorme Stühle.

Durch Entnahme von kleinsten Gewebeproben aus dem Darm ( Dünndarmbiopsie ) kann nachgewiesen werden, dass die Dünndarmschleimhaut bei unbehandelter Zöliakie in charakteristischer Weise verändert ist. Die Dünndarmzotten, unzählige feine Wölbungen der Schleimhautoberfläche, verschwinden weitgehend. Man spricht von Zottenatrophie. Zöliakietypische Antikörper können mittels Blutuntersuchung festgestellt werden.

Unter glutenfreier Ernährung erholt sich die erkrankte Dünndarmschleimhaut wieder. Der Allgemeinzustand des Patienten wird oft schon nach wenigen Tagen etwas besser. Es folgt eine ganz allmähliche weitere Erholung. Das Gewicht beginnt zu steigen, die Ergebnisse der Blutuntersuchungen werden im Lauf der Monate normal, und schliesslich ist auch die Dünndarmschleimhaut von normaler, gesunder Schleimhaut nicht mehr zu unterscheiden. (www.zoeliakie.ch)

 

 

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